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Jedes Moorvorkommen hat ein anderes Wirkstoffbündel, abhängig von der Lage, dem Alter, der Flora und Fauna des Gebietes. So ist das Heilmoor von Neydharting wirklich einzigartig.

Wie einzigartig, wurde in objektiven Untersuchungen, die jedes Heilmoor vorweisen muss, um sich auch so nennen zu können, festgestellt: Dabei geht es um Humifizierungsgrad, Gehalt an organischen und anorganischen Bestandteilen, an Huminsäuren, um den pH-Wert, das Wärmehaltevermögen und die Quellungszahl.

Torf oder Moorerde haben ganz allgemein eine besondere Wärmewirkung auf den Körper. Heilmoor hingegen kann noch viel mehr: Der wichtigere Effekt bei dieser speziellen Erde ist das Eindringen bestimmter Wirkstoffe durch die Haut, seine biochemische Wirkung. Diese Eigenschaft kann nicht in allen Moorvorkommen nachgewiesen werden, sehr wohl aber beim Heilmoor von Neydharting.

Laut genauen Untersuchungen (wie von Prof. Dr. W. Ziechmann und Dr. D. Strauch) sind wasserlösliche Stoffe wissenschaftlich bewiesen, die durch die Haut in den Körper aufgenommen werden und dort ihre biochemische Wirkung entfalten können. Die aus dem Heilmoor Neydharting gewonnenen Schwebstoffe zeigen ihre ganz speziellen Besonderheiten bei der vielfachen Wirkung von Heilmooren: adstringierend, absorbierend, hormonell wirkend und entzündungshemmend.

Wissenschaftliche Untersuchungen (W. Nauke 1987, Kh. Göttlich 1990) bewiesen deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Heilmoorvorkommen. Auch diese neuen Forschungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Wirkung von der Zusammensetzung des pflanzlichen Materials und den geologischen Bedingungen, unter denen das Moor entstanden ist, abhängt.

Das aktive Heilmoor Neydharting, das Heilkräuter und Pflanzen aus Jahrtausenden verarbeitet hat, ist also biologisch hoch wirksam.

Als Flachmoor ist das Heilmoor Neydharting pH-Wert neutral. Dadurch finden Mikroorganismen, die benötigt werden, um das ursprüngliche Pflanzenmaterial in die wertvollen Inhaltsstoffe des Heilmoors (Huminstoffe, Huminsäuren, Fulvosäuren) umzuwandeln – also die Heilkraft für den menschlichen Körper nutzbar zu machen – ihr ideales Klima.

Außerdem haben Flachmoore einen höheren mineralischen Anteil. Dass das Heilmoor Inhaltsstoffe mit biochemischer Wirkung enthält, hat der Vater des Heilmoor- Schwebstoffbades, Prof. Otto Stöber (†1990), bereits in den 40er Jahren vermutet. Dass sie auch die Haut durchdringen können, war ebenfalls nur eine These, entwickelt durch Beobachtung der Wirkung. Bestärkt wurden seine Ansichten durch den damals auf diesem Gebiet international anerkannten Moorwissenschaftler Dr. W. Benade aus Karlsbad.

In 1997 von Dr. D. Strauch durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchungen konnte im Neydhartinger Heilmoor die biochemische Wirkung bei der Hemmung von Prostaglandinen (Substanzen, die die Bildung von Entzündungen hervorrufen) nachgewiesen werden.

Weiters machte Dr. Strauch eine interessante Feststellung: Da Moorprodukte kurmäßig, das heißt in kurzen Abständen wiederholt, angewendet werden und sich dabei, selbst wenn man duscht, mikroskopisch kleine Moorpartikel auf und in der Hornschicht der Haut ablagern können, schließt er daraus eine ähnliche Wirkung wie bei TTS-Membranpflastern, wie sie als Hormonersatz im Klimakterium verwendet werden und die ständig durch die Haut Substanzen in den Körper abgeben. Das erklärt auch die anhaltende, spürbare Wirkung selbst über die anwendungsfreien Tage hinweg und nach Beendigung der Kur.

Deshalb ist auch die vorgeschriebene regelmäßige Anwendung des Heilmoor Vital Bades ebenso wichtig und die Beachtung des Packungshinweises, sich nach dem Heilmooor Vital Schwebstoff Bad nicht zu duschen.

Dass das Heilmoor biologisch aktive Inhaltsstoffe enthält, die die menschliche Haut durchdringen können, hat der Vater des Heilmoor-Schwebstoffbades Prof. Otto Stöber (gest. 1990) bereits in den 40er Jahren vermutet. Bestärkt wurden seine Ansichten durch den damals auf diesem Gebiet international anerkannten Moorwissenschaftler Dr. W. Benade aus Karlsbad.

Um die Wirkungen der äußerlichen und innerlichen Anwendung des Neydhartinger Heilmoors an Mensch und Tier wissenschaftlich abzusichern, gründete Prof. Otto Stöber das Österreichische Moorforschungsinstitut in Neydharting. Ihm gelang es auch, die internationalen Größen der Moorforschung in Form von regelmäßigen Treffen zu Rundgesprächen nach Neydharting zu bringen. Er verstand es, Wissenschaftler für seine Idee zu gewinnen und die Forschung in dieser Richtung voran zu treiben. Diese Tradition findet bis in die Gegenwart seine Fortsetzung. Im Oktober 2003 trafen sich wieder namhafte europäische Moorwissenschaftler in Neydharting. Viele der Vermutungen von Prof. Stöber bezüglich der Wirkmechanismen konnten zwischenzeitlich durch wissenschaftliche Arbeiten bestätigt werden.

Das Neydhartinger Moor ist nicht nur von seiner Entstehungsgeschichte und Zusammensetzung einzigartig, sondern auch was seine wissenschaftliche Untersuchung betrifft.


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